Holger
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Beitrag von Holger » Mi 8. Jun 2005, 11:15

Ich habe eben aus Dänemark 9 Zeitungs-Artikel über Huset,Olsenbande und Yvonne bekommen.Vielleicht gibt es den einen oder anderen schon ,es nachzuprüfen hatte ich noch keine Zeit :



Artikel



Aber ACHTUNG , jedes der Bilder ist zwischen 1,7 und 2,8 MB groß.

Ich komme erst am 15 . Juni aus Dänemark zurück .Vielleicht hat jemand Zeit schon mal anzufangen die Bilder zu verkleinern und vielleicht schon zu übersetzen.

Gruß

Holger

FranzJaegerBerlin
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Beitrag von FranzJaegerBerlin » Mi 8. Jun 2005, 17:16

also ich lade mir erstmal die bildchen runter, das kann noch dauern :shock: leider habe ich im moment so überhaupt gar keine zeit, aber wenn ich muße finde, übersetze ich wieder was - es eilt ja sicher nicht. macht denn sonst noch jemand mit? falls nicht, suche ich mir irgendwas aus, solange holger nicht wieder da ist, kommen wir uns ja nicht in die quere :D



urlaubsgrüsse auch nach dänemark :D

FranzJaegerBerlin
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Beitrag von FranzJaegerBerlin » Do 9. Jun 2005, 15:31

Überschrift ganz oben

Dänemark hat eine liebe Freundin verloren



Überschrift im Kasten, weiss auf schwarz

Wenn das Leben weh tut



Kirsten Walther wurde nur 53



Text: Kurt Kristiansen

Foto: John Jørgensen



Wenn das Leben weh tut, wird der Tod zum Freund. Ein gefährlicher Tod, der da lockt. Je mehr das Leben schmerzt, desto näher und leichter ist der Tod – nur weg von Allem. Weg von all den Problemen. Weg von dem, das schmerzt. Der Tod wird zum bequemen Ausweg. Dem Weg zum FRIEDEN.

Ein Mensch kann so verzweifelt sein, dass die Gemütsschwere zur totalen, abgrundtiefen Hoffnungslosigkeit wird. Ein Zustand, in den keiner eindringen kann. Ein Zustand, in dem die positiven Seiten des Lebens – eine liebe Familie, die Freunde und Kollegen – einen ungleichen Kampf gegen den verlockenden Freund kämpfen.

Und ein Zustand, den keiner bemerkt, ehe es zu spät ist. Ein Zustand, der im Innern der Seele versteckt ist, oft hinter einer lächelnden Fassade.

Das Leben tat Kirsten Walther weh. Empfindsam, wie sie war. Und in der Nacht, in der sie zu Hause auf den Küchenboden sank, hatte sie nicht mehr mit dem Schmerz des Lebens fertigwerden können. Als ihr Herz brach, fand sie Frieden.

Frieden vor dem Leben, das ihr weh tat...

FranzJaegerBerlin
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Beitrag von FranzJaegerBerlin » So 12. Jun 2005, 19:10

Überschriften

Jetzt grämt sich Meyer wirklich





schwarzer Kasten links

Ein historisches Bild, das bei der treuen Seherschar des „Hauses“ viele Erinnerungen weckt: Die ganze Mannschaft, fotografiert in der Amagergade auf Christianshavn. Zu vorderst Claus Ryskjær, Kirsten Hansen Møller og Finn Storgaard, als die ”Alten” Bo, Rikke und Tue, die zu Besuch kommen. In der nächsten Reihe, von links, Meyer (Arthur Jensen), Emma (Bodil Udsen), Olsen (Poul Reichhardt), Frau Olsen (Helle Virkner) und Larsen (Ove Sprogøe). Und in der letzten Reihe, von links: Frau Clausen (Lis Løwert), Tierhändler Clausen (Paul Hagen), Frau Hammerstedt (Karen Berg), Karla (Kirsten Walther) und Egon (Willy Rathnov).



Bildunterschrift rechts daneben

Frau Olsen zeigt Karla die komplizierte Ausstattung, die Olsen aufgebaut hat, um zu einem Autoradio in „Skifter og lytter“ [Folge 83] zu kommen.



schwarzer Kasten ganz rechts

Olsen bekommt einen ganz Teil Scherereien mit seinen Nummernschildern, als die Polizei im „Rattenloch“ auftaucht.



Aufregung im „Rattenloch“, als Larsen in „Frau Hammerstadt i knibe“ [Folge 79] plötzlich im buchstäblichsten Sinne mit Geld um sich wirft.



Durch Zufall ist eine der bestgehütetsten Nachrichten von Danmark Radio zu einem unpassenden Zeitpunkt herausgekommen. Alle wissen, dass „Huset på Christianshavn“ mit der Folge, die am Silvesterabend gesendet wird, aufhört, und viele haben sich überlegt, wie man einen würdigen Abschied von den geliebten Bewohnern wahren wird, und wie man gegenüber den vielen verzweifelten Sehern begründen kann, warum man aufhört. Die Erklärung ist einfach: Das Haus wird abgerissen!

Aber nur im Fernsehen. In der letzten Folge erfahren die Bewohner, dass sie umziehen müssen, weil das Haus Platz machen muss für einen neuen Wohnungsbau. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Fernsehserie hat die Amagergade auf Christianshavn so berühmt gemacht, dass beschlossen wurde, die Häuser in der Strasse alle zu erhalten – toll, eigentlich waren alle zum Abriss verurteilt.

Das Fernsehen startet mit den letzten sechs Folgen am Samstag, den 22. Oktober (siehe den Plan für die neuen Episoden hier auf der Seite), und verspricht, dass die Autoren sich mächtig in die Riemen gelegt haben, um das Letzte zu geben. Wir werden Frau Hammerstedt sehen, die von einem früheren Fremdenlegionär erpresst wird, Egon wird einen Gebrauchtwagen kaufen, wir begleiten Olsens Qualen, mit einem fantastischen Autoradio und Frau Olsen als zu Hause gebliebenem Radiooperator, Frau Hammerstedt wird einen Verehrer haben und viele andere Sachen mehr.

In einer der Folgen werden Tue und Rikke wieder auftauchen und die alten Freunde besuchen, ebensolches wird Bo tun, der freche Fotograf, der in der Mansarde wohnte.

Bei Nordisk Film sind „das Rattenloch“, die Treppe mit der losen Kugel, die Tierhandlung und die verschiedenen Wohnungen historische Objekte geworden. Sie sind in einem der Magazine versteckt. Man hat nämlich soviel Pietät, sie nicht zu vernichten, wie es sonst Brauch ist. Warum das? Es könnte ja sein, dass sie eines Tages für eine neue Runde von Dänemarks beliebtester Familienserie wieder hervorgeholt werden. Obwohl die Hoffnung äusserst schwach ist.

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Beitrag von FranzJaegerBerlin » So 12. Jun 2005, 19:14

Bildunterschrift oben links

Tom Hedegaard – hat ca. 25 Episoden inszeniert.



Bildunterschrift unter dem grossen Bild

„Das Haus auf Christianshafen“ sind in Wirklichkeit zwei Häuser in der Amagergade auf Christianshafen. Wie es scheint, sind sie nicht gerade guterhalten, aber es gibt Pläne, dass sämliche Häuser in der Strasse restauriert werden sollen, um das charakteristische Milieu zu bewahren.



Bildunterschrift für Bild unten rechts

Erik Balling – hat ca. 25 Episoden inszeniert.



Text im gelben Kasten

Die Idee zum „Haus“ ist die des Unterhaltungschefs Niels-Jørgen Kaiser. Ursprünglich war der Titel „Huset på Christianshavn” nur ein Arbeitstitel, aber mit der Zeit sprach man so viel darüber, so dass man es dabei beließ. Zu Anfang rechnete man nur mit sechs, höchstens 12 Folgen, aber allmählich wurde es beinahe zu einem Volksverlangen, dass die Serie fortgesetzt werden sollte, und nun hat man also mehr als 60 erreicht. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Serie ein Ende findet. Jedesmal, wenn es im Gespräch war, gab es Proteste, die die Fernsehstudios in ihren Grundfesten erschütterten.

Fernsemäßig gesehen ist „das Haus“ eine preisgünstige Serie. Es kostet um 100.000,-- Kronen eine einzige Episode herzustellen. Das ist das gleiche, wie es das Fernsehen für einen dänischen Film bezahlen musste, als man es zeigte. Aber das ist inzwischen zwei Jahre her.

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Beitrag von FranzJaegerBerlin » Mi 15. Jun 2005, 18:33

Überschriften

Jetzt grämt sich Meyer wirklich





schwarzer Kasten links

Ein historisches Bild, das bei der treuen Seherschar des „Hauses“ viele Erinnerungen weckt: Die ganze Mannschaft, fotografiert in der Amagergade auf Christianshavn. Zu vorderst Claus Ryskjær, Kirsten Hansen Møller og Finn Storgaard, als die ”Alten” Bo, Rikke und Tue, die zu Besuch kommen. In der nächsten Reihe, von links, Meyer (Arthur Jensen), Emma (Bodil Udsen), Olsen (Poul Reichhardt), Frau Olsen (Helle Virkner) und Larsen (Ove Sprogøe). Und in der letzten Reihe, von links: Frau Clausen (Lis Løwert), Tierhändler Clausen (Paul Hagen), Frau Hammerstedt (Karen Berg), Karla (Kirsten Walther) und Egon (Willy Rathnov).



Bildunterschrift rechts daneben

Frau Olsen zeigt Karla die komplizierte Ausstattung, die Olsen aufgebaut hat, um zu einem Autoradio in „Skifter og lytter“ [Folge 83] zu kommen.



schwarzer Kasten ganz rechts

Olsen bekommt einen ganz Teil Scherereien mit seinen Nummernschildern, als die Polizei im „Rattenloch“ auftaucht.



Aufregung im „Rattenloch“, als Larsen in „Frau Hammerstadt i knibe“ [Folge 79] plötzlich im buchstäblichsten Sinne mit Geld um sich wirft.



Durch Zufall ist eine der bestgehütetsten Nachrichten von Danmark Radio zu einem unpassenden Zeitpunkt herausgekommen. Alle wissen, dass „Huset på Christianshavn“ mit der Folge, die am Silvesterabend gesendet wird, aufhört, und viele haben sich überlegt, wie man einen würdigen Abschied von den geliebten Bewohnern wahren wird, und wie man gegenüber den vielen verzweifelten Sehern begründen kann, warum man aufhört. Die Erklärung ist einfach: Das Haus wird abgerissen!

Aber nur im Fernsehen. In der letzten Folge erfahren die Bewohner, dass sie umziehen müssen, weil das Haus Platz machen muss für einen neuen Wohnungsbau. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Fernsehserie hat die Amagergade auf Christianshavn so berühmt gemacht, dass beschlossen wurde, die Häuser in der Strasse alle zu erhalten – toll, eigentlich waren alle zum Abriss verurteilt.

Das Fernsehen startet mit den letzten sechs Folgen am Samstag, den 22. Oktober (siehe den Plan für die neuen Episoden hier auf der Seite), und verspricht, dass die Autoren sich mächtig in die Riemen gelegt haben, um das Letzte zu geben. Wir werden Frau Hammerstedt sehen, die von einem früheren Fremdenlegionär erpresst wird, Egon wird einen Gebrauchtwagen kaufen, wir begleiten Olsens Qualen, mit einem fantastischen Autoradio und Frau Olsen als zu Hause gebliebenem Radiooperator, Frau Hammerstedt wird einen Verehrer haben und viele andere Sachen mehr.

In einer der Folgen werden Tue und Rikke wieder auftauchen und die alten Freunde besuchen, ebensolches wird Bo tun, der freche Fotograf, der in der Mansarde wohnte.

Bei Nordisk Film sind „das Rattenloch“, die Treppe mit der losen Kugel, die Tierhandlung und die verschiedenen Wohnungen historische Objekte geworden. Sie sind in einem der Magazine versteckt. Man hat nämlich soviel Pietät, sie nicht zu vernichten, wie es sonst Brauch ist. Warum das? Es könnte ja sein, dass sie eines Tages für eine neue Runde von Dänemarks beliebtester Familienserie wieder hervorgeholt werden. Obwohl die Hoffnung äusserst schwach ist.

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Beitrag von FranzJaegerBerlin » Do 16. Jun 2005, 20:08

die Antworten von links nach rechts [/i]



Meyers Mutterkomplex

„Ich habe eine Sache gemacht, die eigentlich ganz furchtbar ist. Ich war es, der Meyer mit dem Mutterkomplex ausgestattet hat, der verfolgt ihn wie ein Albtraum. Ich mag es sehr für Meyer zu schreiben, aber in der Realität sind Ehepaare in der Serie am besten, weil die Möglichkeiten zum Dialog grösser sind. Für Bo in der Mansarde ist es auch gut zu schreiben, weil dort die ganze Zeit wechselnde Mädchen wohnen.“

Knud Poulsen



Meyer und Olsen

„Ich habe jetzt alles in allem sieben Episoden geschrieben, und es ist eine wunderbare Serie um dafür zu schreiben. Besonders viel halte ich von Meyer und Möbelträger Olsen. Es ist herrlich für Arthur Jensen Erwiderungen zu schreiben, aber es sind beide lustige Typen.“

Henning Bahs



Ich mag Karla

„Karla ist ja eine Frau, und deshalb kann es gut sein, dass ich eine besondere Schwäche für sie habe. Man kann sich leichter in die Gedanken einer Frau versetzen, wenn man das gleiche Geschlecht hat. Und es gibt Dinge, die Frauen tun, die Männern vielleicht nicht so auffallen dürften. Ich schrieb z. B. „Karlas Gæstebud“, was die Nummer 50 in der Serie war. Und es ist wunderbar dafür zu schreiben.“

Karen Smith



Eine Schwäche für Larsen

„Ich könnte mir vorstellen, was richtig gutes über Larsen (Ove Sprogøe) zu schreiben! Über ihn weiss man nicht wirklich etwas. Die andere Lebensführung auf die er ganz festgelegt ist. Aber Larsen ist eine furchtbar mysteriöse Person. In einer der Episoden, die im Herbst laufen, habe ich deshalb die Handlung in Meyers Wohnung spielen lassen. Das wird das erstemal sein, dass man sie in der Serie zu sehen bekommt.“

Jens Louis Petersen



Keine Favoriten

„Ich habe eigentlich keinen Liebling. Die Teile, die ich geschrieben habe, waren über die gesamte Bande. Auch ‚Det levende miljø’ [Folge 62], der gerade gedreht wird und ‚Jert hus skal I bygge‘ [Folge 59], der am 10. Mai gesendet wird [bereits am 3.05.1975 ausgestrahlt]. Es war sehr schön, sie alle zu schreiben. Neue Personen in der Serie? Das ist ja früher schon passiert, aber warum eigentlich nicht.

Habakuk alias Jørgen Hartmann-Petersen

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Beitrag von FranzJaegerBerlin » Mo 20. Jun 2005, 18:34

Überschrift im roten Feld





Wenige kennen Erik Balling, aber alle kennen seine Produkte. Balling ist der Mann hinter der grössten Zahl von Erfolgen des dänischen Films und er ist auch Regisseur von „Huset på Christianshavn“, der inzwischen unbestritten populärste Serie im dänischen Fernsehen.

Filme wie „Die Olsenbande“, „Slå først, Frede”, ”Quivitoq” und viele andere, u. a. der erste dänische Farbfilm „Kispus“, sind Erik Ballings Werk. Balling ist ein treuer Mann, der alle seine Erfolge für Nordisk Film gemacht hat, die ihn dankbarerweise zum Produktionsdirektor machte. Aber Balling ist nicht wirklich er selbst, wenn er nicht mindestens einen Film im Jahr gemacht hat. Er begann 1947 als Regieassistent und schuf u. a. „Vi, som går køkkenvejen”, während er als Soldat diente. Das war mühsam, aber es ging.

„Huset på Christianshavn“ ist eine gute Serie, weil das Milieu gut gewählt ist“, sagt Erik Balling. „Es gibt nie Schwierigkeiten Ideen für neue Episoden zu bekommen. Selbst die Schauspieler bringen Ideen, die verwendbar sind! Wir drehen die Szenen im Nordisk Film-Atelier in Valby, was ganz praktisch ist, obwohl die Lärmbelästigung manchmal etwas irritiert. „Huset på Christianshavn“ spricht die Leute an, weil sie sich selbst, ihre Familie und Freunde wiedererkennen können. Es führt eine Tradition weiter, die mit den dänischen Gesangslustspielen begann.“

Erik Balling steht für die ersten sechs von insgesamt zwölf neuen „Huset på Christianshavn“, die im Laufe des Winters gedreht werden. Die übrigen sechs werden von Tom Hedegård in Szene gesetzt. Das Fernsehen hat nichts weiter mit der Produktion zu tun, als für Drehbücher und Schauspieler zu sorgen. Den Rest machen Nordisk Film und Erik Balling. Und man macht es gut und professionell, wie die Popularität der Serie beweist. Mit den neuen 12 kommt man auf zusammen 48 Folgen. Nur fünf weniger als die Ashton-Serie, die man die „Marathonserie“ nennt!



Bildbeschreibung von oben nach rechts



Nordisk Film-Studios in Valby, der Welt älteste Filmstudios, hängen an einem seidenen Faden. Die Kommune hat an dieser Stelle eine Grünfläche geplant.



Bei Nordisk Film verwahrt man ein altes Kleinod in diesem morschen Schuppen. Der grösste dänische Star aller Zeiten, Valdemar Psilander, hatte hier seine Garderobe und die ist so vollständig, wie damals. Ein kleines Museum in einer modernen Filmstadt.



Erik Balling sitzt am Fuss der „Haus“-Treppe mit der berühmten Kugel in der Hand. Die Treppe ist noch immer in den Studios in Valby aufgebaut.

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Beitrag von FranzJaegerBerlin » Di 21. Jun 2005, 18:34

linke obere Ecke





Hier verlässt Egon das „Haus“ und Karla. Seinen Kleidungstil hat er für seine Liebe geändert.



Die Französischlehrerin hat kostspielige Gewohnheiten. Egon kann es sich nicht leisten, in teuren Restaurants zu essen.

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Beitrag von FranzJaegerBerlin » Do 23. Jun 2005, 19:39

Überschrift auf beiden Seiten





Text: John Lindskog

Foto: John Jørgensen



Das ist Sünde, nichts an dem Haus zu tun, wo es jetzt im ganzen Land bekannt ist.

Hausmeister Meyer alias Arthur Jensen ist richtig aufgebracht. Das Haus, das er in „Huset på Christianshavn“ hütet, liegt in der Amagergade auf Christianshafen und wird immer baufälliger. Die Kopenhagener Grundbesitzervereinigung, der das Haus gehört, hat sich die Instandhaltung seit Jahren nichts kosten lassen. Und es gibt auch keine Pläne dafür, das Haus zu renovieren, selbst als das Fernsehen vor Kurzem Aufnahmen für eine handvoll neuer „Häuser“ machte.

Aber das Haus läuft im Fernsehen auf mehr als eine Weise. Ulla Dahlerup und Hans Engberg haben die Bewohner besucht und berichten in einer Fernsehsendung über die wahren Mieter und ihrem Verhältnis zur Serie. Keins der Dinge, die man in „Huset på Christianshavn“ sieht, finden sich in der Realität. Clausens Tierhandlung ist das Lager eines Malermeisters und das „Rattenloch“ ist Hans Nissens Aufenthaltsort, der alte Möbel repariert und mit allerlei Dingen handelt.

„Ja“, sagt Arthur Jensen, „ich sehe, du verkaufst Farbfotos von den Aufnahmen hier draussen. Kann ich nicht ein paar Prozente bekommen?“

„Das müsstest du eigentlich“, sagt Nissen, „weil es deine Bilder sind, die am besten gehen.“

Es gab lange Gerüchte darüber, dass das Haus abgerissen werden sollte, und dass das Fernsehen es stattdessen in den Kulissen bei Nordisk Film in Valby aufbauen will. „Das Fernsehen hat keine Pläne dafür, eine andere Weide zu finden“, sagt der Unterhaltungschef Niels-Jørgen Kaiser. Und man hat auch keine Pläne, die Serie zu beenden, die mit ihren mehr als 50 Folgen eine der am längsten laufenden Fernsehserien in Skandinavien ist.

„Wir denken nicht daran, dass Haus abzureissen“, sagt Direktor Niels Thomsen, von der Kopenhagener Grundbesitzervereinigung. „Wenn der Sanierungsplan endlich genehmigt wird, wird das Innere des Hauses herausgerissen, während die Fassade stehen bleiben soll, so dass das Ambiente der Amagergade erhalten bleibt. Aber bevor das geschieht, wird nichts in das Haus investiert, und wie ich gerne zugeben will, ist es sehr baufällig.“

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