Hier kommt einfach alles rein was sonst nirgendwo reinpasst
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priyanasa
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Beitrag von priyanasa » Mi 1. Aug 2018, 14:02

Johannes 6:35 LUTH1545: Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

Die komplizierte Beziehung zwischen Christentum und Nahrung ist ein faszinierendes Thema. Das ‚Brot’ hier bedeutet nicht das Brot in seiner physischen Form selbst; sondern sowohl als Metapher als auch als Metonymie. Seine Verwendung und seine Verbindung mit der Göttlichkeit wird in diesem Artikel tiefer erklärt. (Informationsquelle: http://www.holyart.de/)

Diese Predigt ist die erste der sieben ‚Ich bin’ Aussagen des Johannesevangeliums. In dieser Predigt wird Brot als Grundnahrungsmittel verwendet. Ein Stück Brot ist ein Grundnahrungsmittel; eine Person kann lange darauf bestehen. Der Ausdruck ‚Brot zusammenbrechen’ bezieht sich auf das Teilen der Mahlzeit. Brot spielt eine wesentliche Rolle beim jüdischen Passahmah. In Mose 16:4wanderten die Juden 40 Jahre in der Wüste, als ‚Brot vom Himmel’ herabregnete.

Die Referenzen in der Predigt zeigen direkt auf eine Szene aus Johannes 6. In einem Versuch, von der Menge wegzukommen, geht Jesus über den See Genezareth, aber ohne Erfolg. Nach einer Weile erfährt er auf seine Anfrage an Philip, wie sie die Menge ernähren soll und erfährt, dass sie keine Ressourcen haben. Andrew findet jedoch einen Jungen mit fünf Broten und zwei Fischen und bringt ihn zu Jesus. Wie durch ein Wunder ernährt Jesus die gesamte Bevölkerung mit ausreichend Essen.

Die Menge verlässt seine Spur nie und folgt ihm für ‚kostenloses Essen’. Jesus ist darüber verärgert und sagt, dass die Menge ihm nur für das Essenfolgt und die Wunderzeichen ignoriert. In Johannes 6:27 erzählt ihnen Jesus:„Wirket Speise, nicht, die vergänglich ist, sondern die da bleibt in das ewige Leben, welche euch des Menschen Sohn geben wird; denn den hat Gott der Vater versiegelt.“Oder sie sind so sehr mit dem Essen beschäftigt, dass sie verpasst haben, dass ihr Messias gekommen ist. Er sagt dann die erste „ICH BIN“ Aussage und erschreckt sie.

In dieser Aussage bezieht sich Jesus, indem er sich („ICH BIN“) dem Brot gegenüberstellt, auf seine Wesentlichkeit im Leben. Der Hauptpunkt des Interesses hier ist die Aufmerksamkeit auf die metaphysische Ebene oder das spirituelle und ewige Leben. Die Verwendung von „Hunger“ und „Durst“ ist auch hier sehr auffällig. Diese Gefühle überschreiten das Reich des physischen Selbst und beziehen sich auf den spirituellen Hunger und Durst, eins mit dem Allmächtigen zu werden.

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